2019-02-17

Die ersten Wochen in Down-Under-Australien. / The first weeks in Down-Under-Australia.


Die ersten Wochen in Down-Under-Australien. / The first weeks in Down-Under-Australia.

(Deutsch)

Blogeintrag 3 (bzw. 2)



Der erste Tag in einem anderen Land

Nach 10 Uhr morgens war ich dann auch mal aus dem Bett gefallen und ein neuer Tag begann in einem völlig fremden Land, - Down-Under. Mikka und Ich machten uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zu Emilys Familie. Dort angekommen machten wir erstmal mit einer doch recht großen Spinne auf der Terrasse Bekanntschaft. Die Mutter von Emily schlug die Spinne mit einem Kricket Schläger (was als Sport in Australien sehr beliebt ist), gekonnt von der Terrasse und sagte dazu, „Welcome to Australia!“ Übersetzt: Willkommen in Australien. Ja, jetzt waren wir wohl wirklich in Australien angekommen. Anschließend lernten wir noch das beliebteste Spiel Australiens kennen -Kricket -, was wir einige Zeit auf der Straße spielten.
Etwas später machten sich dann fast alle Familien Mitglieder der beiden Familien auf den Weg, in das nicht weit entfernte Stadt Zentrum – von Bright. Es dauerte keine Fünf Minuten, da sahn wir schon das berühmteste Tier Australiens – ein Känguru. Mit seinem jungen im Beutel, was die Australia „Joey“ nennen (schon wieder was gelernt!), stand es nur wenige Meter von uns entfernt im Gras. Bei diesem einmaligen Erlebnis habe auch ich etwas gelernt und zwar vergesse niemals dein Handy, denn es könnte dir ja (im Wahrsten Sinne des Wortes) etwas vor die Linse hoppeln. Dann waren wir auch schon im inneren von Bright angekommen. Die Gebäude in Bright erinnerten mich an den Wilden Westen – wenn auch nur ein bisschen. In dem Park der wunderschön neben dem Fluss lag, aßen wir jeder einen für Australien Typischen „Pie“, die unglaublich lecker waren. Neben bei hörten wir der Live Musik zu, die auf dem kleinen Markt gespielt wurde.




Australien, ein Land voller Gegensätze – zu Deutschland

Am nächsten Tag sind Mikka und Ich, zu einem Freund gefahren – namens Austin. Als wir mit unseren Fahr Rädern unterwegs waren bemerkte man sofort, - man war nicht mehr in Deutschland -, und das lag nicht nur an der Sonne, die erbarmungslos auf uns herunterbrannte. Sondern an dem -erstmal - verwirrenden links verkehr.

Austins Familie besahs hinter irrem Haus eine Große Wiese, worauf ein paar Kühe friedlich grasten. Doch mit dem Frieden sollte es bald vorbei sein. Denn der Vater von Austin musste einer verletzten Kuh etwas Spritzen. Das hiss für uns, die Kühe in eine Ecke der Weide drängen. Doch bevor wir das taten und somit auf die Wiese gingen, erklärte mir Austins Vater erstmal das ich auf Schlangen im Gras aufpassen soll und wie ich mich zu verhalten habe, wenn ich einer begegne. Das war für mich erstmal sehr komisch, da ich das in Deutschland noch nie musste. Nachdem Kühe zusammen treiben war das Bild von einem Mann, der auf einem Pferd sahs und Rider zusammengetrieben hat, nicht mehr so fremd. Nach der Schweißtreibenden Arbeit fuhren Austin, sein kleiner Bruder, Mikka und Ich zu dem nah gelegenen Fluss in Bright, der wunderbar zum schwimmen war. Ach übrigens: Dieses erste Mal verstand ich Austin und seine Familie sehr schlecht, wenn sie miteinander redeten, da der Släng den Sie sprachen sehr unverständlich war.


Erster Schultag am Bright-P12 Collage

Die freien Tage vergingen wie im Flug und so nahte schon der erste Schultag. Die Aufregung war
groß. Wie wird es sein? Wie sind die Mitschüler? Und das wichtigste überhaupt: Kann ich überhaupt etwas verstehen? Den ersten Unterschied zu Deutschen Schulen bemerkte ich gleich in der Früh. Es gab Schuluniformen! (im Bild rechts) Die ich persönlich sehr gut finde und auch für gut Heise. Denn sie ist schlicht (Einfaches Hemd und einfache Hose), und jeder sieht von der Kleidung her gleich beschiss… bescheiden oder großartig aus. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe ist der Preis der mit 70 aud (australische Dollar) - was 44€ sind – vielleicht etwas zu hoch angesiedelt ist, für nur ein einfaches Hemd und eine einfache Hose - wie oben genannt. Das erste was wir an diesem Schultag zu tun bekamen, war unsere Spinde (Im australischen „Lock“) zu suchen und einzuräumen. Was auch schon der zweite Unterschied war. Man schleppte seine Schultasche nicht den ganzen Tag mit sich herum, sondern verstaut sie und alle anderen Sachen im Spind. Jeder Schüler besahs seinen eigenen Spind, denn er abschließen konnte, wenn er wollte oder in einfach offenlassen konnte. Die Spinde waren das zweite, was durchaus an Schulen Sinn macht. Den das entlastete den Tag über, den Rücken ungemein. Einziger Kritikpunkt hier war, dass man nach Schulende nicht gleich aus der Schule stürmen konnte, sondern erst zum Spind musste um sein Zeug zu holen. Was manchmal etwas länger dauern kann, da sich bei Schullende alle dort befinden. Nach zwei Stunden „Schule“ (was man am ersten Tag noch nicht so nennen konnte) erfuhr ich auch den dritten unterschied und zwar der Gong zur Pause, zur ersten Stunde oder zum Schluss hin war anders. Anstatt eines Gongs, gab es immer ein bzw. zwei Lieder die, die nächste Stunde ankündigten (wie das „Star Wars“ Titel Lied. Die Schule machte grundsätzlich Spaß, und das auch noch nach ein paar Wochen.


Ausflug in die Berge

Diesen (10.2) Sonntag soll es in die Berge gehen. Wenn schon kein Campen übers Wachende (aufgrund des schlechten Wetters), dann wenigsten in die Berge. So fuhr meine „Familie“ und ich in die Berge, genauer gesagt auf den Mount-Buffalo. Wir fuhren mit dem Auto hoch und aßen dort oben im Sonnen schein unser Lunch. Danach fuhren wir noch zu zwei anderen Bergen, die wir zu Fuß bezwungen haben. Anschließend sind wir die Berge herunter gebouldert und haben uns unsere eignen Wege gesucht. Was manchmal gar nicht so einfach war. Es ist aber alles gut gegangen und bis auf die vielen Ameisen auf den letzten Metern war es sehr schön, - aber so ist Australien nun mal (Natur).


It´s only a game


Am 14.02.2019 war am Bright-P12 Collage kein normaler Tag, sondern weht Kampf Tag. An diesem Tag ging es zum Schwimmen. Die Häuser Kiwa (rot), Ovens (gelb) und Buckland (blau) traten gegeneinander an. Schon in der früh bemerkte man, das war kein normaler Schultag. So ziemlich alle Schüller trugen ihre Haus Farben und verkleideten sich Witzig. Da waren zwei (gelbe) Bananen keine Ausnahmen. Jedes Haus traf sich an einer anderen Stelle in der Schule und überprüfte ob jeder anwesend war. Ich war im aus Buckland! Es war in dem Klassen Raum wie vor einer Schlacht, blau Helme und Tücher wurden durch die Reihen gegeben und jeder rüstete sich damit aus. In geschlossenen reihen waren wir dann zu den Busen gegangen. Jedes Haus fuhr in einem anderen Bus. Beim Schwimmbad angekommen, Marschierten alle ins Schwimmbad. Und die Hauskapitäne von Buckland stimmten beim Reingehen gleich stimmungsvolles Lied an (das Lied von Buckland). Das Schwimmen hatte super viel Spaß gemacht und alle waren voll dabei. Auch wenn es um Punkte für die Häuser ging, beschimpfte niemand den Team Kameraden, der zu „langsam“ war. Und schon gar nicht wurden andere Team Mitglieder beschimpft, die zu „langsam“ waren. Die Leute die als Letztes ins Ziel kamen oder noch eine Bahn hinter den anderen waren, wurden am meisten angefeuert. Dieses Bild war für mich ungewöhnlich, da man dieses Bild bei verschiedenen Wettkämpfen in Deutschland
nicht unbedingt hätte.






Nicht nur der Straßen Verkehr ist anders

In Australien ist nicht nur der Straßen Verkehr anders, sondern auch die Autos an sich. Am meisten sieht man zweifelsfrei SUVs und Pick UPs, auf den Straßen fahren. Doch auch viele Autos, die wir in Deutschland fahren, kommen einem ab und zu entgegen. Natürlich haben die Australier auch ein anders Strecken Verhältnis als wir Deutschen. Das liegt nicht nur daran das die Australia in Meilen messen, sondern an denn Entfernungen überhaupt. Fahren wir in Deutschland Beispielsweise nach München (die nächst größerer Stadt), brauchen wir ungefähr 30 Minuten, vielleicht ein bisschen länger. In Australien fährt man nach Melbourne (die nächst größerer Stadt), über drei Stunden und das ist für Australia noch keine Entfernung. Aber auch die Australier haben Geschmack, wenn es um alte Oldtimer geht (wie man im Foto sieht).

Servus von Down-Under

Noah Braun










The first weeks in Down-Under Australia. / Die ersten Wochen in Down-Under-Australien.

(English)

Blog entry 3 (or 2)



The first day in another country



After 10 o'clock in the morning I fell out of bed and a new day started in a completely foreign country, - Down-Under. Mikka and I left for Emily's family right after breakfast. Once there we first made acquaintance with a quite large spider on the terrace. Emily's mother hit the spider with a cricket bat (which is a popular sport in Australia), skillfully from the terrace and said, "Welcome to Australia!" Translated: Willkommen in Australien. Yes, now we had arrived in Australia. Then we got to know Australia's most popular game -Kricket - what we played on the street for some time.

A little bit later, almost all families made their way to members of the two families, to the city center - from Bright. It took less than five minutes for us to cream the most famous animal in Australia - a kangaroo. With his baby in the bag, what the Australia call "Joey" (already learned again!), It was just a few meters away in the grass.

In this unique experience, I also learned something and never forget your cell phone, because it could indeed (in the true sense of the word) liven things up in front of the lens. Then we were already inside Bright. The buildings in Bright reminded me of the Wild West - if only a little. In the park, which was beautifully situated next to the river, we each ate one of Australia's typical "pie" which was unbelievably delicious. Besides, we listened to the live music that was played in the small market.















Australia, a country of contrasts - to Germany



The next day, Mikka and I went to a friend called Austin. When we were traveling with our bicycles we noticed immediately that we were no longer in Germany, and that was not just because of the sun, which burned down relentlessly. But on the first time - confusing left traffic.



Austin's family have behind a house a large meadow, where a few cows grazed peacefully. But peace should be over soon. Because the father of Austin had to inject a injured cow something. That's us, pushing the cows into a corner of the pasture. But before we did that and went to the meadow, Austin's father told me that I should take care of snakes in the grass and how to behave when I meet one. That was very scary for me, because I never had to do that in Germany. After cows drifting together, the image of a man driving together on a horse Rider, it was not so strange anymore. After the sweaty work, Austin, his little brother, Mikka, and I drove to the near river in Bright, which was wonderful for swimming. By the way: For the first time I understood Austin and his family very badly when they talked, because the Släng was very incomprehensible.




First day of school at the Bright-P12 Collage


The days off were flying by and the first day of school was approaching. The excitement was great. How is it going to be? How are the classmates? And the most important thing at all: Can I understand anything at all? I noticed the first difference to German schools in the morning. There were school uniforms! (in the picture on the right) Personally, I find it very good. Because she is simple (simple shirt and simple trousers), and everyone looks the same shitty clothes ... modest or great. The only criticism I have is the price of 70 AUD (Australian dollars) - which is 44 € - maybe a bit too high, for just a simple shirt and a pair of simple pants - as mentioned above. The first thing we got to do on this school day, was our lockers (In the Australian "Lock") to search and give. Which was the second difference. You did not carry your school bag with you all day, but stash it and all the other things in the locker. Each student had their own locker, because he could lock up if he wanted or just let it open. The lockers were the second, which certainly makes sense in schools. That relieved the day, the back immensely. The only point of criticism here was that you could not storm straight out of school after finishing school, but had to go to the locker to get his stuff. Which can sometimes take a little bit longer because all of Students are there. After two hours of "school" (which you could not call that, on the first day), I also learned the third difference, namely the gong for a break, for the first hour or at the end was different. Instead of a gong, there were always one or two songs announcing the next lesson (such as “Star Wars” title song).The school was basically fun, even after a few weeks.









Trip to the mountains


This (10.2) Sunday should go to the mountains. If not camping over the watch (due to the bad weather), then at least in the mountains. So my "family" and I drove into the mountains, more specifically to Mount Buffalo. We drove up by car and ate our lunch up there in the sunshine. Then we drove to two other mountains, which we have overcome on foot. Then we bouldered down the mountains and looked for our own ways. Which was not so easy sometimes. But everything went well and except for the many ants in the last few meters it was very nice, but that's the way Australia is (nature).




It's only a game



On 14.02.2019 Bright-P12 Collage was not a normal day, but a fight day. That day, we went for a swim. The houses Kiwa (red), Ovens (yellow) and Buckland (blue) competed against each other. Already in the morning one noticed, that was not a normal school day. Pretty much all Students wear their house colors and disguised themselves witty. There were two (yellow) bananas no exceptions. Each house met elsewhere in the school and checked if everyone was present. I was from Buckland! It was in the classroom like before a battle, blue helmets and shawls were being put through the ranks and everyone was outfitting them. In closed rows, we then went to the buses. Each house drove in another bus. Arrived at the swimming pool, everyone marched into the pool. And the house captains of Buckland agreed when entering the same mood song (the song of Buckland). The swimming was a lot of fun and everyone was there. Even when it came to points for the houses, nobody cursed the team comrades who was too "slow". And certainly not other team members were insulted, who were too "slow". The people who finished last or were still one behind the other were the ones who got the most cheer. This picture was unusual for me, as you would not necessarily have this picture at various competitions in Germany.

















Not only the traffic is different



In Australia, not only is the road traffic different, but the cars themselves. Most clearly one sees SUVs and Pickups, driving on the streets beyond doubt. But many cars that we drive in Germany, come from one to the other. Of course, the Australians also have a different distance ratio than we Germans. That's not just because the Australia measure in miles, but because of distances at all. If we drive in Germany For example, to Munich (the next bigger city), we need about 30 minutes, maybe a bit longer. In Australia you drive to Melbourne (the next bigger city), over three hours and that's not a distance for Australia. But the Australians have a taste when it comes to old classic cars (as you can see in the photo).



Bye from Down-Under



Noah Braun





2019-01-14

G'day everyone!

Dieser Blog wurde erstellt, um unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrer Reise nach und in Australien zu begleiten. Mit diesem Blog kann jede/r Interessierte sowohl ihre Erfahrungen teilen als auch mit der Gruppe in Kontakt bleiben (Kommentare erwünscht!). Ich lade daher alle herzlich zu diesem Blog ein und bitte die Netiquette zu wahren.

Viel Spaß!

Martin Lehrer

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This blog was opened to accompany our students on their journey to Australia. Everyone who is interested has the opportunity to share their experiences as well as stay in touch with them (Comments welcome!). I invite everyone to this blog and kindly ask you to observe the netiquette.

Enjoy!

Martin Lehre